Möll – Rafting

Die Möll entsteht in ca. 2400 m Höhe im Bereich des sehenswerten 10 km langen Pasterzengletschers unterhalb des Großglockners (3798 m). Schon der Oberlauf der Möll ab Putschall bietet sich bei entsprechenden Wasserständen für eine Befahrung an, doch beschränkt sich die Befahrung meist auf den bekannteren Unterlauf.Rafting 1

Die Möll verläuft auf ihrer unteren Standardstrecke in einem weiten schönen Tal und aufgrund der überdurchschnittlichen Flussbreite mit immerwährenden Blicken auf die umliegenden Berge und die hoch oben verlaufende Eisenbahnstrecke. Sie bietet auf dem beschriebenen Flussabschnitt vor allem leichtes Wildwasser. Gefährliche Stellen oder Verbauungen existieren hier nicht. Ein idealer Fluss für Anfänger im Wildwasser-Kanusport!

Die Standardstrecke vom Kraftwerk Außerfragant bis zum Stausee bei Kolbnitz ist meist ganzjährig befahrbar. In trockenen Sommern erfolgt eine für die Befahrung ausreichende Wasserabgabe aber oft nur vormittags an den Werktagen.

Therorie gehört natürich auch dazu .

Therorie gehört natürlich auch dazu .

Abschnitt: Außerfragant – Camping Obervellach
Länge: 10 km
Befahrbarkeit: beinahe ganzjährig
Landschaftsbewertung: 2-3

Der oberste Einstieg kann direkt unterhalb des Wasserauslasses des Kraftwerkes von Außerfragant erfolgen. Von der Südseite des Kraftwerkgebäudes und der hier befindlichen kleinen Parkmöglichkeit können die Boote über eine Wiese zum Wasser hinunter getragen werden.

Zunächst verläuft die Fahrt durch einen begradigten aber begrünten Kanal bis nach einigen hundert Metern das Flussbett der zumeist nur wenig Wasser führenden Möll erreicht wird. Ein weiterer beliebter Einstieg befindet sich zwei Kilometer weiter am linken Ufer der Brücke von Flattach.
Bei dem 10km langen Abschnitt von Außerfragant bis zum Campingplatz in Obervellach handelt es sich ausschließlich um leichtes Wildwasser mit einzelnen gering verblockten Stellen.

Unterbrochen wird diese sportliche Wanderstrecke kurz hinter Flattach lediglich von einem kurzen, etwas „stärker“ verblockten und schneller strömenden Abschnitt. Zwei kräftige Zuflüsse bzw. Wasserzulässe auf den ersten Kilometern mit wuchtigen Wellen laden evtl. zum kurzen Spielen ein, können aber auch gut Umfahren werden.

Auf den verbleibenden Kilometern bis nach Obervellach steht dann wieder der Landschaftsgenuss im Vordergrund.
Der Campingplatz von Obervellach wird einige hundert Meter nach der Straßenbrücke, die von Obervellach zum rechts gelegenen Campingplatz führt, erreicht. Wer am gleichen Tag noch bis zum Stausee paddeln will, kann hier eine Pause machen und einen kleinen Imbiss im Lokal des Campingplatzes einnehmen.

Abschnitt: Camping Obervellach – Stausee
Länge: 10km
Befahrbarkeit: beinahe ganzjährig
Landschaftsbewertung: 2

Direkt am Campingplatz laden je nach Wasserstand einige Felsblöcke und kleine Stufen zum Spielen oder Üben in den Wellen und kleinen Walzen ein.

Hinter dem Campingplatz setzt sich dann das leichte Wildwasser (WW I-II) auf zunächst 5km Länge bis zur Brücke der Bundesstraße 106 fort. Insgesamt sind die Schwierigkeiten auf diesem Teil der Möll etwas geringer als auf den Kilometern vor dem Campingplatz.

Ab der Straßenbrücke der Bundesstraße 106 wird es dann auf den verbleibenden 5km bis zum Stausee bei Kolbnitz gerade bei höheren Wasserständen recht wuchtig. Längere Abschnitte mit höheren Wellen, deren höchste aber auch umfahren werden kann, und stärkere Strömung kennzeichnen diesen wildwassertechnisch anspruchsvollsten Teil der unteren Möll.

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Der Ausstieg wird dann am linken Ufer unmittelbar am Beginn der Aufweitung des großen Stausees (Mole links umfahren!) erreicht. Hier bestehen Parkmöglichkeiten auf einer kleinen Zufahrtsstraße zwischen der Bundesstraße und einem Zeltplatz.