Ankogel/ Skigebiet & Bergtour

Der Ankogel (3246m)

Im Winter

  • Längste schneesichere Skiabfahrt Kärntens: 1349m Höhenunterschied
  • variantenreiches Freeride-Gelände mit Abfahrten bis 1600 Höhenmeter
  • Ideales Einsteiger-Gelände mit günstigem Tagespass im Talbereich (Köfelelift)

Ein schönes Familienskigebiet in Mitten des Nationalpark Hohe Tauern. Am Fusse des Ankogels können die Kleinen unter uns am Köfele Lift ihre ersten Schwünge machen. Skikurse kann man im Ort bei Wolligger Sports buchen, der auch einen Skiverleih betreibt. Wer schon etwas geübter ist, kann in die Gondel steigen und auf 2630m Seehöhe fahren um den Tag dann am Ankogel zu genießen. Der Ankogel bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade an.

Mittags laden verschiedene Restaurants zu einer gemütlichen Pause und um Energie zu tanken ein.

  • Talstation Köfele Alm
  • Raineralm
  • Mittel Station
  • Hochalmblick
  • Gasthof Alpenrose
  • Bergstation

www.ankogel-ski.at

Im Sommer

  • Raineralm
  • Hannoverhaus (seit 2013 ist der Neubau in Betrieb)
  • Gasthof Alpenrose

 

Nicht nur im Winter ist der Ankogel sehr reizvoll, sondern auch im Sommer bietet die Ankogelgruppe viele tolle Möglichkeiten.

Von der Bergstation (2630m) über die Talflanke nach Osten: wenige Schritte den breiten Fahrweg hinab und mit weiterem Höhenverlust über bez. Bergpfad durch bewachsene Schutthänge zum Goslarer Weg (2540m). Diesen weiter, am Fuße des nach Süden ausgreifenden Felsspornes der Grauleitenspitze entlang, bis man den Abzweig zum „Ankogel“ (Weg Nr. 520) erreicht. Am Fuße der Reste eines Flankengletschers (Lassacher Kees) geht es im Moränenschutt mäßig ansteigend auf einen schrofigen Vorbau (2800m). Von diesem über ein kurzes sanft geneigtes Firnfeld nach links, Norden, um auf den großen Gratzug zu gelangen der vom Kleinen Ankogel nach Westen zum Hannoverhaus streicht. Auf diesem nach rechts, wieder ostwärts, über Blockwerk bis zur großen Südschulter hinauf (Kleiner Ankogel, 3096m). Auf der flachen Anhöhe wendet man sich nach links, nordwärts, um darauf über die rechte Flanke des rasch empor steigenden Südgrates in erdigem Geröll und Blockwerk, zuletzt recht steil (I) zum Gipfelkreuz zu gelangen. Es folgen wenig entfernt zwei höhere Gratköpfe (I), der letzte ist der höchste (2:10, s. Bild).

Abstieg wie Aufstieg (1:30).

Landschaftlich sehr lohnende Halbtagestour. Auf dem Weg zum Gipfel und am Gipfel dominiert der Eindruck von Weite. Hoch auf der völlig offenen Talflanke hat man freie Sicht auf das Seebachtal und die vergletscherte Hochalmspitze, dem höchsten Gipfel der Ankogelgruppe. Vom völlig frei stehenden Gipfel geht der Blick über ausgedehnte Gletscher hinweg zu den gesamten Radstädter Tauern. Nach links, Westen, fällt der Gipfel in steilen Felsfluchten zum Radeckkees im Anlauftal ab. Nach Osten zum Pleßnitzkees und zum kleinen Pleßnitzsee hin bildet der Gipfel eine weniger steile Schutt- und Gletscherflanke aus.

Unter sommerlichen Bedingungen ist die Tour inzwischen ohne nennenswerte Firn- bzw. Gletscherberührung machbar. Die Route ist lückenlos markiert und nirgends schwieriger als I.

Nahe der Seilbahn-Bergstation befindet sich das Hannoverhaus des DAV.

 

(Quelle: OEAV Blockgletscherweg Dösental und Bergsteiger Dörfer Mallnitz Perle im Nationalpark Hohe Tauern)